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getreidefreier Pieboden
mit Kokosmehl
Viele glutenfreie Pieböden sind in der Praxis nur leere Stärke, die den Blutzucker in die Höhe schießen lässt. Wir wollten etwas Besseres schaffen. Dieser Pieboden basiert auf unserem ökologischen Kokosmehl, was ihn natürlich reich an Ballaststoffen und Fett macht statt an schnellen Kohlenhydraten.
Das Ergebnis ist ein Boden, der wirklich sättigt. Er ist komplett getreidefrei, was ihn geeignet macht für dich, wenn du dich ketogen ernährst oder einfach eine allergikerfreundliche Alternative möchtest, die in der Form zusammenhält, ohne zu zerkrümeln.
Wir haben das Rezept bewusst neutral gehalten. Indem du Nährhefe oder einen gereiften Käse hinzufügst, kannst du Geschmack und Textur ganz einfach an die Füllung anpassen. Es ist ein ehrlicher Pieboden ohne Schnickschnack, bei dem nährstoffreiche Zutaten dem Körper eine gleichmäßigere Energiekurve geben.
Piegteig
- 2 dl (ca. 75 g) da Carla Kokosmjöl
- 50 g kalte Butter (in Würfeln), Ghee oder feste Kokosnussöl
- 3 Eier
- 1 msk da Carla Apfelessig
- 0,5 tsk Salz
- Optional für Textur: 1 dl ganze Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder gehackte Nüsse.
- Optional für Umami: 2 msk da Carla Näringsjäst oder 1 dl fein geriebener Parmesan/gereifter Käse.
So machst du es
- Vermische Kokosmehl, Salz und eventuell Nährhefe oder Käse in einer Schüssel. Gib das Fett in kleinen Klecksen hinzu und knete es mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse. Wenn du eine Küchenmaschine benutzt, gib die Zutaten dort hinein und lasse sie kurz pulsieren, bis die Mischung krümelig ist – achte darauf, nicht zu lange laufen zu lassen, damit das Fett nicht schmilzt.
- Verrühre Ei und Apfelessig in einer separaten Schüssel. Gieße die Mischung über die trockenen Zutaten und verarbeite sie schnell zu einem geschmeidigen Teig. Wenn du eine Küchenmaschine benutzt, pulsiere nur genau so lange, bis der Teig anfängt, sich zu einer Kugel zu formen.
- Drücke den Teig gleichmäßig in eine Pieform mit einem Durchmesser von ca. 20 cm, achte darauf, auch die Ränder zu bedecken. Stelle die Form für 15 Minuten in den Gefrierschrank, damit der Boden sich vor dem Backen richtig setzt.
- Heize den Ofen auf 160 Grad Umluft. Backe den Pieboden in der Mitte des Ofens 12 bis 15 Minuten vor, bis er sich gesetzt hat und eine leicht goldene Farbe angenommen hat. Lass ihn etwas abkühlen, bevor du die gewünschte Füllung hinzufügst.
- Fülle deine Pie – Inspiration für Abendessen (und Dessert)
- Wenn der Pieboden vorgebacken ist, kannst du den Inhalt unendlich variieren. Da Kokosmehl eine natürlich hohe Absorptionsfähigkeit hat, empfehlen wir, Gemüse mit hohem Flüssigkeitsgehalt vor der Verwendung anzubraten oder gut abtropfen zu lassen. So bleibt der Pieboden knusprig und du vermeidest, dass die Füllung wässrig wird.
- Ein paar Favoriten zur Inspiration: Klassischer Västerbotten-Stil: Verrühre 3 Eier mit 2 dl Sahne, einer Prise Salz und reichlich geriebenem, gut gereiftem Käse. Backe in der Mitte des Ofens 20–25 Minuten, bis die Füllung fest geworden ist und eine schöne Farbe angenommen hat.
- Frischer Ricotta und Zitrone: Verrühre 250 g Ricotta mit 2 Eiern, geriebener Zitronenschale und geriebenem Parmesan. Toppe mit dem Frühgemüse der Saison wie Spargel oder Grünkohl. Backe 15–20 Minuten.
- Herzhaft mit ofengeröstetem Wurzelgemüse: Fülle den Boden mit ofengeröstetem Sellerie oder Kohlrabi. Gieße eine Eimasse (3 Eier und 1 dl Sahne/Milch/pflanzliche Milch) darüber, um alles zu binden. Backe 20–25 Minuten.
- Proteinreicher Alltag: Kombiniere gebratenes Hähnchen mit getrockneten Tomaten und Feta, oder verwende Reste von gegartem Lachs in einer Eimasse (mit Dill). Für einen Twist: mische fein gehackte Chorizo-Wurst und Grünkohl unter. Backe 20–25 Minuten.
- Zitronen- und Beerenpie: Lasse das Salz im Teig weg. Fülle den vorgebackenen Boden mit einer Mischung aus 200 g Frischkäse, 1 Ei, geriebener Schale einer ganzen Zitrone und einem Esslöffel gepresstem Zitronensaft sowie etwas Honig. Toppe mit frischen Himbeeren oder Blaubeeren, bevor du ihn für weitere 10–15 Minuten in den Ofen schiebst, bis die Füllung gerade fest geworden ist. Die Zitrone hebt die Beeren hervor und macht das Dessert frischer und schmackhafter.
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